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Gaby Herzog lässt Wiesbadener Flamenco tanzen
Wiesbaden Verführerisch räkelt sich ein Arm in die Höhe, dazu ein stolzer Blick aus funkelnden Augen. Und schon kann es losgehen: Ein Stakkato aus temperamentvollem Händeklatschen, heißblütigen Stampfschritten, dazu heitere Gitarrenklänge.
Wem das alles spanisch vorkommt, ist auf der richtigen Spur: Gaby Herzog ist Hessens unangefochtener Flamenco-Star. Die gebürtige Chilenin wurde vor 14 Jahren vom Flamenco-Fieber ergriffen. Anlass: der berühmte Kinofilm "Carmen" von Carlos Saura.
Dann ging es Schlag auf Schlag: Auf Flamenco-Workshops und Kastagnetten-Unterricht folgte 1993 die Gründung der ersten "jaleo" (spanisch für: Anfeuerungsrufe beim Flamenco) -Tanzschule in Taunusstein. Zwei Jahre später kam dann das "jaleo"-Studio in Wiesbaden (Blücherstraße 20). Insgesamt unterrichtet Gaby Herzog derzeit 130 Frauen, 20 Kinder und zwei mutige Männer. Das Besondere am Flamenco? "Es ist die Musik, die Art der Bewegungen. Flamenco ist mehr als ein Tanz, er ist eine Lebensform. Durch die verschiedenen Rhythmen lassen sich alle Stimmungen tänzerisch ausdrücken." Kontakt: (0611) 71 22 59.
jho
Bild-Zeitung, 14. März 2002 |
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